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Hallo und herzlich willkommen auf den Seiten von SCENARIO Licht- und Klangkonzepte. Erleben Sie Licht und Architektur aus unserer Sichtweise und öffnen Sie Ihre Sinne für eines der sensibilisierendsten Elemente unseres Lebens. Tobias Link & Oliver Jene SCENARIO Licht- und Klangkonzepte www.scenario.li |
Licht, Grundbaustein allen uns bekannten Lebens. Wir haben uns diesem Element verschrieben. Von der unendlichen Schöpfungskraft begeistert freuen wir uns über den täglichen Umgang mit diesem Element und sind uns der Verantwortung bewusst, die uns hierdurch zuteil wird. Begleiten Sie uns ein Stück weit auf unserer Reise und öffnen Sie Ihre Sinne für eines der sensibilisierendsten Elemente unseres Lebens. Tobias Link wurde 1970 in Neunkirchen geboren. Nach seiner Ausbildung zum technischen Zeichner Fachrichtung Architektur gründete er 1992 die Firma SCENARIO Licht- und Klangkonzepte und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Forschung am Einsatzgebiet multifunktionaler Scheinwerfertechnik. 1994 entwickelte er das Lichtdesign für Produkt-Inszenierungen von VW, Audi und Swatch sowie zu verschiedenen TV-Produktionen der ARD. 1995 starteten erste Arbeiten im Bereich kinetischer Inszenierung in der Architektur wie der Wasserturm in Neunkirchen, die Frankenhalle Nürnberg sowie die radiophone Lichtskulptur auf dem Commerzbank-Turm in Frankfurt. Er ist Mitglied der European Lighting Designers’ Association. Seit dem Jahr 2000 liegt der Schwerpunkt des künstlerischen Schaffens im Bereich dramaturgischer Licht- und Klanginszenierungen. Spektakuläre Lichtinstallationen, wie z.B. am Vitra Design Museum in Weil am Rhein oder "Opus Lumis", der Luminale-Beitrag 2004 in Frankfurt am Main, wurden in der Fachpresse hochgelobt. Oliver Jene wurde 1970 in Ottweiler geboren. Er absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Elektrotechnik. Mit fünf Jahren begeisterte sich Oliver Jene für die Musik und begann mit Klavierunterricht. Mit zwölf Jahren bereits wurde er an der Musikhochschule in Saarbrücken von Professor Jean Micault unterrichtet. 1991 stellten sich erste Erfolge mit der Band „Groovin’ Affairs“ ein. 1995 war er als Musical Director für die erste Welttournee von „La Bouche“, der Begleitband von Melanie Thornton, verantwortlich. 1998 veröffentlichte er sein erstes eigenes Elektronik-Projekt EXE. Seit 1999 arbeitet er im Bereich der künstlerisch-dramaturgischen Licht- und Klang-Inszenierung mit Tobias Link zusammen. Anlässlich des Licht-Kunst-Spektakels "Luminale 2004",
das in Frankfurt vom 18. bis zum 22. April zelebriert wurde, machten
die Licht- und Klangdesigner Tobias Link und Oliver Jene das Atrium des
Ovals zum Erlebensraum ihrer Inszenierung "Opus | Lumis". ie Lichtkünstler und Szenografen Tobias Link und Oliver Jene komponierten eigens für das Fachmarktzentrum Kaiserwiesen in Fulda ein besonderes Erscheinungsbild für die Nachtstunden. Wo allerorts üblich mit weißem oder orange abgetönten Licht Gebäude angeleuchtet werden, schufen die beiden Lichtdesigner ein dynamisches Nachtgewand aus Licht und Farbe, welches sorgfältig dem Schaffen der Architekten Rechnung trägt und dem Baukörper in seiner besonderen Form eine weitere kommunikative Dimension eröffnet. Kerngedanke der Lichtdramaturgie sind auf Wunsch des Investors die vier Jahreszeiten. Die Gebäudestruktur hüllt sich bei Winter in klirrende Blauklänge und wird ab und an von einer weißen Lichtdecke verhüllt. Der Frühling bringt dann mit frischem Grün das Erscheinungsbild zum Erwachen, und im Sommer überzieht eine goldgelb bis rote Aura die Gebäudeteile, während der Herbst mit seinen schönsten Farben die Strukturen des Ständerwerkes verziert. Und damit die Struktur nachts richtig zum Leben erweckt werden kann, verändern sich die Farbflächen ständig leicht und schweben wie große Wolken über die gesamte Fläche der Ladenstraße. Das Kernstück ist die Redbox. Diese wirkt wie ein übergroßer
Monitor und ist zu den Parkplätzen hin mit einer speziellen Glasscheibe
abgehängt. In mehreren Versuchen wurde eine Verbundglasscheibe gefunden,
in die eine spezielle Folie eingelegt wurde. Diese ermöglicht es,
aus dem Inneren der Redbox auf die Frontscheiben zu projizieren. Hier
bricht sich das Licht und die Projektion wird von vorne sichtbar. 5 große
Scanner mischen nun synchronisiert zu den einzelnen Partituren dynamische
Bildkollagen auf der Glasfläche und ergänzen die Inszenierungen
mit strukturierten Motiven oder auch Schriften. Architektur verschmilzt mit Lichtdesign „Panta Rhei" – alles fließt. Dieser Satz des griechischen Philosophen Heraklid (um 500 v.Chr.) stand Pate für die Neugestaltung des Kunden- und Servicezentrums der Gasanstalt Kaiserslautern AG, welches in enger Zusammenarbeit von Architekt Hartmut Cammisar und Lichtdesigner Tobias Link entstand. Kerngedanke ist die Verschmelzung von Architektur, visuellen Medien und der alltäglichen sozialen Arbeitswelt des neuen Service Centers. Diese neuartige Vernetzung integriert somit auch den Bereich Marketing und kräftigt neben dem Corporate Image auch die unterschiedlichen Segmente der Kundenbindung vor Ort. Entstanden ist nun ein Service Center, welches mit seiner Beleuchtung
dynamisch auf die unterschiedlichsten Umwelteinflüsse reagiert.
Zudem bietet ein überdimensionaler Schaufenstertouchscreen dem Kunden
in den Abendstunden die Möglichkeit, sich über das komplette
Leistungssortiment der Gasanstalt zu informieren. Hier werden auf unterhaltsame
Weise Produktshows, interaktive Spiele und interessante Kurzfilmbeiträge
angeboten. Dieses neue Medium führte in Kaiserslautern in den Abendstunden
zu einer regelrechten Belebung des Gasanstaltvorplatzbereiches.Damit
sich hier nicht alles nur 2D darstellt, entwickelten Tobias Link und
Oliver Jene einen Touchscreen, der auf der 2,7m x 3m großen Schaufensterfläche
scheinbar aus dem Nichts erscheint und wieder verschwindet, und somit
den Blick in den Innenraum freigibt und diesen gewollt einbezieht. Der
Besucher hat die Möglichkeit, über den Screen die komplette
Raumausleuchtung zu verändern. Diese völlig neue unbefangene
Kundenkommunikation bietet der Gasanstalt die Möglichkeit einer
noch tieferen Kundenbindung. Kerngedanke der Lichtdramaturgie ist auf Wunsch des Investors die Inszenierung
der Weihnachtszeit in der Mall, und weil die beiden Künstler fast
nicht mehr zu bremsen waren, erstrahlen nun auch die großen Giebelflächen
der Eingangsportale ganzjährig. Die Idee: „Der sich stets
im Wandel befindliche Trend der Mode wird hier künstlerisch abstrahiert
auf die Fassade gezeichnet. Und unter uns, gesagt, warum sollten sich
Gebäude nicht auch öfter mal neu in Schale werfen? |
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